Spielbank Stuttgart bekommt legale Konkurrenz

Seit Jahren gilt die Spielbank Stuttgart als Institution des Glücksspiels im Südwesten. Zuletzt hatte sie vor allem mit Konkurrenz innerhalb der Landeshauptstadt zu kämpfen. Denn immer mehr Spielbanken, wenn auch weniger glänzende, eröffneten zuletzt ihre Pforten. Nun könnte der Druck auf den Anbieter in Anbetracht digitaler Online Casinos weiter zunehmen.

Viele Angebote in Stuttgart

Das Glücksspiel hat in Stuttgart eine lange Tradition. Allein in der Stadtmitte gibt es für die selbsternannten Glücksjäger ein halbes Dutzend Möglichkeiten, um der Beschäftigung nachzugehen. Während die Spielotheken dort meist wenig Wert auf eine gehobene Atmosphäre setzen, gelang es der Spielbank Stuttgart mit ihrer Lage am SI-Zentrum, sich von der Konkurrenz abzuheben. Dort gilt noch immer ein strenger Dresscode für die Besucher. Ohne feine Abendgarderobe ist es gar nicht möglich, den oberen Bereich der Tisch- und Kartenspiele zu betreten. Für die Landeshauptstadt selbst bedeutet die Institution vor allem finanziell einen Gewinn. Denn die Steuern fließen zu großen Teilen in die Kasse der Stadt, die zuletzt aufgrund bekannter Bauprojekte ohnehin unter Druck geriet.

Mehr und mehr Spieler entscheiden sich in diesen Tagen jedoch, ihrer Beschäftigung direkt im Internet nachzugehen. Denn es stehen zahlreiche Online Casinos zur Verfügung, die einen einfachen Zugriff auf die Spiele erlauben. Bislang stellte hier die Lizenzierung eine große Hürde dar. Da in Deutschland das staatliche Angebot den Markt dominiert, war es für private Anbieter nicht möglich, an die erforderliche Konzession zu gelangen. Die Folge war ein häufiges Ausweichen auf andere EU-Staaten, die freier mit der Regulierung umgingen. Nun soll nach dem Prinzip des freien Marktes schon bald die Wende in dieser Angelegenheit folgen. Da die Umsetzung des Glücksspiel Staatsvertrags eine föderale Sache darstellt, nimmt das Land Schleswig-Holstein eine Schlüsselrolle ein. Anbieter wie das DrückGlück Casino können dort auf mildere Bedingungen für die Lizenzierung hoffen. Weitere Informationen zum DrückGlück Casino finden Sie auch auf dieser Seite.

Lokale Einschränkungen sollen folgen

Wer sich in diesen Tagen durch die Stuttgarter Innenstadt bewegt, wird schnell auf zahlreiche Spielotheken und Wettbüros aufmerksam, welche das Stadtbild inzwischen prägen. Dabei erweisen sich die Unternehmer als besonders geschickt darin, ihre Standorte so auszuwählen, dass sie sich an ein großes Publikum wenden können. Für Aufsehen sorgte zuletzt etwa die Eröffnung eines Wettbüros in unmittelbarer Nähe zur Technischen Hochschule und der Universität Stuttgart. Durch die Hoffnung der Studenten, hier in der Mittagspause den einen oder anderen Gewinn einfahren zu können, schnellten hier die Einsätze besonders deutlich in die Höhe.

Nun sollen auch in Stuttgart langsam örtliche Einschränkungen durchgesetzt werden. Zunächst werden dafür Bildungseinrichtungen staatlicher Art ins Visier genommen. In Zukunft soll es für die Betreiber der Spielbanken nicht mehr möglich sein, in einer Distanz von weniger als 300 Metern zu diesen Institutionen zu operieren. Auch zwischen den einzelnen Spielbanken könnte der gleiche Abstand durchgesetzt werden. Auf diese Weise könnte das Angebot systematisch ausgedünnt werden, um auf diese Weise die Präsenz in der Stadt zu reduzieren. Natürlich werden die Anbieter alles daran setzen, diese Entwicklung zu vermeiden, die schließlich ihre eigene Existenz gefährdet.

Spielbank setzt auf Service

Im Bereich des Services sind die klassischen Spielbanken zumindest der Konkurrenz aus dem Internet noch immer überlegen. Deshalb versuchten sie zuletzt ganz gezielt, diese Karte zu spielen, um ihre Kundschaft zu überzeugen. Günstige Speisen und Getränke zählen bereits seit längerer Zeit zu den Angeboten, welche die Gäste zu schätzen wissen. So gibt es etwa in der Spielbank Stuttgart die Möglichkeit, als Spieler zu jeder Zeit eine Pause im daran angeschlossenen Bistro zu machen. Auch dahinter versteckt sich das Interesse, in der aktuellen Umwälzung des Marktes nicht unter die Räder zu kommen und weiterhin ein großes Publikum anzusprechen.


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