Geschäftsidee Trüffel


Der Trüffel ist der Diamant in der Küche. Die Knollen wachsen unter diversen Bäumen und kosten schnell Unsummen. Gerade aktuell, wo es auf Weihnachten zugeht, sind sie wieder deutlich begehrter.

Der Trüffel wächst gerne zusammen mit Buchen, Eichen, Pappeln, Mandelbäumen, Linden und Weiden. Doch auch Nuss-Stauden verschmäht er nicht. So treiben Pioniere den Trüffel-Anbau auch hierzulande voran. Wichtig ist dabei der pH-Werkt. Dieser sollte im alkalischen Bereich liegen. Ihr Wert ist dabei darauf zurückzuführen, dass sie leicht verderblich und schwer zu finden sind. Gerade, wer das Glück hat, in den richtigen klimatischen Bedingungen zu leben sowie von der optimalen Vegetation umgeben zu sein, kann die Trüffel finden. Eine wahre Goldgrube sind sie für alle, bei denen die unterirdischen Pilze den Riechtest sowie auch den Tast- und Sehtest bestehen. Besonders Deutschland und die Schweiz sind ein Hauptmarkt für die Trüffel. Insofern ist es gar nicht abwegig, in diesem Metier sein Glück zu versuchen.

Einer, der sich auskennt, ist Paolo Stacchini. Dieser ist eine Art oberster Trüffelrichter in der italienischen Stadt Alba. Hier wird jedes Jahr die Trüffelmesse abgehalten. Unzählige Mengen der Knollen werden hier getestet und bestimmt. Hervorgetan hat sich dabei das teuerste Lebensmittel der Welt aus der Region im Piemont – der weiße Trüffel. Im letzten Jahr war die Ausbeute hervorragend. Denn die Trüffel mögen es feucht aber nicht zu nass. Welche Auswirkungen das Klima hat, zeigte sich 2017. Dort folgte auf einen heißen Sommer ein trockener Herbst. Die Folge waren mickrige Pilze.

Für die Preisgestaltung hingegen war das praktisch. Denn wenn es nur wenige gute Trüffel gibt, kann ein Kilo schnell 14.000 Euro kosten. In einem guten Jahr wie im vergangenen konnten dagegen 100 Gramm bereits für 250 Euro bezogen werden. Doch das ist auch nur ein Augenblick im bunten Treiben mit den unterirdischen Pilzen. Denn der Preis variiert von Tag zu Tag. Zudem ist die Qualität entscheidend. Dazu gibt es passend auch eine Börse. So ist es wenig verwunderlich, dass auch eine Auktion der größten Trüffel nicht fehlen darf. 2018 wurde ein 880 Gramm schwerer Pilz für rund 85.000 Euro versteigert.

Wer nun selbst zum Trüffelsucher werden möchte, sollte sich die passende Region aussuchen, um erfolgreich zu sein. So bietet sich die Provence in Frankreich als Trüffel-Zentrum an. Jedoch sind die Einheimischen hier klar am Drücker. Wer es in Italien versuchen möchte, muss auch seinen Wohnsitz dorthin verlegen. Denn um hier überhaupt arbeiten zu dürfen, ist eine schriftliche und mündliche Prüfung bei der Forstbehörde nötig. Erst mit Bestehen der Prüfung, darf in einem bestimmten Gebiet mit der Suche begonnen werden.

Insofern ist Geld nötig, um das Vorhaben wahr zu machen. Wer dabei auf Rücklagen zugreifen kann, ist klar im Vorteil. Die wenigsten jedoch haben einen ausreichenden Betrag auf der Seite. Somit bietet sich ein Ratenkredit an. Diese herkömmliche Option, schnell und zuverlässig an Geld zu kommen, kann ein guter Start in eine erfolgreiche Selbstständigkeit sein. Immer beliebter sind dabei sogenannte volldigitale Ratenkredite. Mit diesen spart man kostbare Zeit und die Abwicklung läuft komplett digital ab. Ein weiterer Vorteil: Bei der Zusage ist das Geld in wenigen Minuten auf dem Konto. Einfach Nettokreditbetrag wählen, Laufzeit und Verwendungszweck festlegen und schon kann der Wunschkredit realisiert werden. Denn neben dem eigentlichen Willen, Trüffel zu suchen, braucht es auch jemanden, der diese zuverlässig finden kann.


Die Trüffel-Suche

Wer einen Ort findet, an dem er auf die Suche gehen kann, benötigt jemanden, der ihm hilft, die Trüffel zu finden. Denn sie wachsen unterirdisch und sind mit dem Auge nicht zu erspähen. Zudem werden Spuren verwischt, falsche Fährten gelegt und Orte als geheim eingestuft. So ist neben dem reinen Wissen auch ein Trüffel-Hund oder Trüffel-Schwein und eine Vanghetta, mit der nach den Trüffeln gestochert wird, notwendig.
 

Das Trüffel-Schwein ist für die eigentliche Suche perfekt geeignet. Denn der Geruch, den die unterirdischen Pilze verströmen, kommt dem der Bache, also dem weiblichen Schwein, fast gleich. Jedoch haben die Tiere im Einsatz ein paar Nachteile. So sind diese schwer zu halten, sie wühlen viel Boden auf und fressen die Trüffel gerne selbst, wenn man nicht schnell genug ist. Dennoch ist ihre feine Nase nahezu perfekt für die Suche nach den kostbaren Pilzen.

Der Trüffel-Hund hingegen ist heute bereits deutlich häufiger im Einsatz, als es das Schwein noch ist. Der Lagotto, eine Hunderasse, die seit 500 Jahren extra für die Suche nach den Trüffeln gezüchtet wird, ist besonders gut ausgebildet. Wer einen bereits trainierten Lagotto kaufen möchte, muss mit einem Preis ab 5.000 Euro rechnen. Bewährte und erfahrene Trüffel-Hunde kosten schnell einmal über 15.000 Euro. Eine günstigere Variante ist ein herkömmlicher Hund, der zur Trüffelsuche ausgebildet wurde. Diesen gibt es schon ab 2.000 Euro.

Wer sich in diesem Bereich geschäftlich etablieren möchte, kann zum einen die Trüffel finden und zu guten Preisen verkaufen. Aber auch die Einnahmequelle als Handel mit den Pilzen oder Trüffel-Reisen sind denkbar. Heute zahlen viele Menschen gutes Geld dafür, selbst auf die Suche zu gehen. Zudem wird der Trüffel auch angebaut. So finden sich in Frankreich einige Anbaugebiete sowie in südlichen, osteuropäischen Ländern. Der jedoch mit Abstand größte Trüffelproduzent der Welt ist Neuseeland. Der weiße Trüffel hingegen kann nicht gezüchtet werden. Zudem lässt er sich kaum aufbewahren und sein charakteristischer Geruch verschwindet ebenso schnell. All das macht ihn exklusiv und somit teuer.


Webstreams: Hier reinhören