Welche Ausstattung am Fahrrad Pflicht ist, zeigt diese Fahrradskizze vom adfc. Das verkehrssichere Fahrrad zeichnet sich demnach vor allem durch diverse Beleuchtungsarten aus. Frontscheinwerfer, Rücklicht, Reflektoren und Rückstrahler sind Pflicht, um ein Fahrrad zu haben, das laut Straßenverkehrszulassungsordnung auf deutschen Straßen fahren darf. Klingel, Bremsen und Pedale kommen on top. Zur Kür jedoch gehört heute noch viel mehr. Was das Radlerherz erfreut, zeigt dieser Beitrag.

Praktische Accessoires am Fahrrad

Natürlich passt ein rustikaler Einkaufskorb nicht auf den Gepäckträger eines schnittigen Rennrads. Dennoch gibt es im Profi-Radhandel, beispielsweise beim Radhaus, für jedes Fahrrad auch die passenden Accessoires.

  • Anhänger folgt. Anhänger gibt es in der regulären Kindervariante, also ausgestattet mit einem oder zwei Kindersitzen (als Alternative zum einzelnen Kindersitz auf dem Gepäckträger). Doch auch wer nicht den Nachwuchs kutschieren möchte, sondern eher Lasten transportieren wird, findet online den passenden Anhänger.

  • Korb auf dem Gepäckträger. Für jeden Hobby-Radler ist ein Korb auf dem Gepäckträger eine prima Möglichkeit, um das Fahrrad zum Einkaufsmobil auf Kurzstrecken zu machen. In den allermeisten Fällen wird der Korb auf dem Gepäckträger platziert. Auch gibt es Lenkradkörbe, in denen Habseligkeiten transportiert werden können. Tipp: Besonders praktisch sind die Korbelemente, die direkt mit in den Supermarkt getragen werden können und anschließend (voll bepackt) wieder auf dem Fahrrad landen. Sportlicher ist die Variante mit Rucksack oder Fahrradtasche.

  • Mit Fahrradträger auf Tour. Ein Fahrradträger ist das Versprechen ans Fahrrad, dass dieses nicht nur im heimatlichen Umkreis bewegt wird, sondern auch weiter weg zum Einsatz kommen kann. Die Technik moderner Fahrradträger ist ausgereift und praktisch. Und das heißt: Es gibt sie für zwei oder drei Räder und sogar mit einem Erweiterungsbau. Einmal eingestellt können die Räder im Handumdrehen auf dem Fahrradträger verzurrt werden und halten bombenfest bis zur Ankunft am Radlerparadies. Inspiration erwünscht? Outdooractive stellt hier die zehn schönsten Touren in Baden-Württemberg vor.

Fahrradbekleidung. Gut gerüstet für jede Wetterlage

Natürlich ist es bei Sonnenschein am schönsten, sich aufs Fahrrad zu schwingen. Allerdings kann das Wetter sich auf einer längeren Fahrtstrecke auch schnell mal ändern. Zudem kann es ein besonders schön-schauriges Radl-Erlebnis werden, wenn die Gegend nebelverhangen ist und eine ganz besondere Farbenpracht sich breit macht. So steigen Radler gut gerüstet aufs Bike:

  • Radlerjacken. Jacken zum Radeln gibt es als Regenjacke, Softshelljacke, Windjacke oder Weste. Je nach Außentemperatur muss dann die entsprechende Bekleidung ausgewählt werden, um den Radler warm und trocknen zu halten, beim Radeln aber nicht zu behindern.

  • Fahrradhosen. Fahrradhosen gibt es wie reguläre Hosen in lang und in kurz. Zudem gibt es Radlerhosen als Shorts oder als Überzieh-Regenhose. Tipp: Wer eine Radlerhose anschaffen möchte, sollte auf die passende Größe setzen. Viele Modelle sind im Po-Bereich gepolstert, um ein Schmerzen des Hinterteils selbst auf langen Strecken zu unterbinden. Passt die Hose nicht perfekt, schlägt die positiv gemeinte Wirkung schnell um und die Radtour wird zur Qual.
  • Trikot oder Pullover. Ob mit dem leichten Trikot geradelt wird oder ein wärmender Pullover nötig ist, um sich trotz Bewegung auf dem Fahrrad warm zu halten, ist abhängig vom individuellen Temperaturempfinden und vom Wetter. Atmungsaktive Stoffe sorgen dafür, dass Schweiß rasch vom Körper wegtransportiert wird. Das soll verhindern, dass der Radler Gefahr läuft, sich zu verkühlen.

  • Schuhe. Auch wenn Radlerschuhe nur selten ganz oben auf der Wunschliste des Radfahrfans stehen, so sind sie doch langfristig betrachtet eine gute Investition – vor allem, wenn nicht nur gerade und ebene Strecken befahren werden. Radfahrerschuhe sorgen für einen bestmöglichen Halt auf dem Pedal. Wer nicht abrutschen kann, steigert das sichere Radeln und verhindert damit aktiv Unfälle.

  • Handschuhe. Handschuhe sind in der kälteren Jahreszeit Pflicht. Auch wer bei längeren Strecken Probleme damit hat, dass die Hände einschlafen (beispielweise wegen dem Karpaltunnelsyndrom), kann mit entsprechend gepolsterten Handschuhen für Abhilfe sorgen. Im Sommer sorgen fingerfreie Handschuhe für einen guten Griff und verhindern schweißnasse Hände, die vom Lenker abrutschen könnten.

Praktische Accessoires für die Radtour

Ein Helm ist weit mehr als ein praktisches Accessoires, sondern vielmehr ein sicherheitsrelevantes Kleidungsstück, das bei keiner Fahr fehlen darf. Doch was tun, wenn der Wind pfeift? Dafür gibt es im Fachhandel spezielle Windstopper-Kappen, die unter dem Helm Platz finden und so für warme Ohren und eine warme Stirn sorgen. Um Kinderohren vor dem Windzug zu bewahren, eignen sich dünne Schlaufenschals, die mit einer praktischen 2-in-1-Funktion aufwarten und Mütze und Schal in einem sind.


Abbildung 1: pixabay.com © TJENA (CC0 Public Domain), Abbildung 2: pixabay.com © Projekt_Kaffeebart (CC0 Public Domain), Abbildung 3: pixabay.com © 706341 (CC0 Public Domain), Abbildung 4: pixabay.com © Kaserei (CC0 Public Domain)


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