Einbruchschutz - 3 wichtige Tipps für den Herbst


Kürzer werdende Tage und elektrische Beleuchtung, die derzeit unbewohnte Häuser noch erkenntlicher macht, bieten ideale Bedingungen für Einbrecher. Gerade in der vor uns liegenden Saison ist deshalb im Südwesten mit neuen Vorfällen zu rechnen. Doch jeder hat selbst die Möglichkeit, zentrale Schritte in Richtung eines souveränen Schutzes vor Einbrüchen zu machen. Wir werfen einen Blick auf die entscheidenden Faktoren, die für diesen Zweck eine Rolle spielen.

Vorsicht im Erdgeschoss

Besonders das Erdgeschoss eines jeden Hauses ist gefährdet, zum Ziel der Täter zu werden. Diese suchen stets nach Möglichkeiten, um mit geringem Aufwand bis an die betreffenden Fenster zu kommen. Das Erdgeschoss nimmt ihnen jede Hürde und die Gartenseite schützt zudem vor den neugierigen Blicken der Nachbarn. Wer die eigene Wohnung absichern möchte, kann an dieser Stelle ein besonders großes Potenzial ausschöpfen. Zunächst lohnt es sich, über eine zusätzliche Verriegelung der Fenster nachzudenken. Denn geübte Einbrecher sind dazu in der Lage, ein Fenster in wenigen Augenblicken aufzuhebeln. Nun ist ihr Weg frei und sie können praktisch unbemerkt in die Wohnung eindringen. Bereits ein an der Innenseite angebrachter Sperrriegel kann ihren Hoffnungen jedoch im Weg stehen. Dieser stellt sicher, dass das Fenster fest in den Angeln bleibt. Der größere zeitliche Aufwand bedeutet für jeden Einbrecher ein höheres Risiko, auf frischer Tat ertappt zu werden.

Wie diese Fenster auf Höhe des Erdgeschosses hat jede Wohnung die eine oder andere Schwachstelle. Aus diesem Grund sind Hausbesitzer gut damit beraten, sich frühzeitig zu diesem Thema beraten zu lassen. Schlüsseldienste in der Region bieten wie dieses Beispiel in Frankfurt die Möglichkeit, solche Informationen einzuholen. Schnell wird beim Besuch der Experten klar, an welchen Stellen eindeutig Potenzial zur Verbesserung besteht, welches zeitnah ausgeschöpft werden soll. Unter dem Strich hat dies einen effizienten Einsatz der finanziellen Mittel zur Folge. Mit dem notwendigen Wissen lässt sich eine komplette Wohnung bereits für einen mittleren dreistelligen Betrag ausreichend absichern.

Die Chance der Prävention

In diesen Tagen muss ein gut ausgerichteter Einbruchschutz nicht zwingend auf den Kontakt mit dem Täter ausgerichtet sein. Wie zum Beispiel die Polizei Beratung deutlich macht, können Bewohner auch präventive Schritte in die Wege leiten, um sich selbst noch besser zu schützen. Zunächst ist es für diesen Zweck möglich, eine automatische Steuerung der Beleuchtung im Haus zu installieren. Diese bietet die Möglichkeit, die Lampen und Leuchten in einem natürlichen Rhythmus während der eigenen Abwesenheit aus- und einzuschalten. Auf diese Weise erweckt das Haus von außen nicht den Eindruck, als sei es aktuell unbewohnt. Die Attraktivität für Einbrecher, die gerade ihre nächste Tat erwägen, ist aus diesem Grund deutlich geringer.

Darüber hinaus sollten die wichtigen Grundlagen nicht vernachlässigt werden. Dazu zählt etwa das Leeren des Briefkastens in der Zeit der Abwesenheit durch einen Nachbarn. Stapeln sich dort bereits Briefe und Zeitungen, so werden Einbrecher schneller auf ihre Chance aufmerksam, was für den Schutz der eigenen vier Wände nicht förderlich ist.

Die Crux der Alarmanlage

Wer sich als Laie zum ersten Mal mit dem Thema Einbruchschutz befasst, der wird zunächst an die Alarmanlage denken. Tatsächlich handelt es sich um einen sehr populären Weg, um die Sicherheit der Wohnung zu erhöhen. Doch der tatsächliche Nutzen, den die Anlage etwa für ein Einfamilienhaus hat, ist in diesen Tagen umstritten. Einerseits liegt dies an den hohen Kosten, die unvermeidlich mit der Anschaffung der Technik verbunden sind. Systeme der Oberklasse sind erst im mittleren vierstelligen Bereich zu haben. Dennoch sind sie nur selten dazu in der Lage, reale Beweise wie Bilder und Videos zu liefern, die der Polizei eine Hilfe bei der Ergreifung der Täter bedeuten könnten. Aus diesem Grund beschränkt sich die Wirkung der Alarmanlage in vielen Fällen auf den Eindruck der Abschreckung. Einbrecher stufen die Attraktivität des Objekts schnell niedriger ein, wenn sie sehen, dass dieses mit solch moderner Ausstattung versehen ist. Obwohl die Anlage natürlich einen Nutzen mit sich bringt, gibt es viele weitere Maßnahmen, an die primär gedacht werden sollte, da sie ein besseres Verhältnis von Preis und Leistung in sich tragen.

Auch im Südwesten sind Bürgerinnen und Bürger immer wieder über niedrige Aufklärungsraten der Polizei schockiert. Gerade aus diesem Grund scheint es angebracht, selbst für den grundlegenden Schutz der eigenen vier Wände zu sorgen. Auf lange Sicht steht damit die Chance in Verbindung, finanzielle und psychologische Folgen eines Einbruchs zu verhindern.


Bilderquelle: Shutterstock, Bild 1: Nancy Beijersbergen, Bild 2: korisbo


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