Das neue Samsung Galaxy S7 ist da - eine kleine Vorstellung

Pünktlich zum Frühjahr wartet der Hersteller Samsung wieder mit einem neuen Gerät auf und präsentiert mit dem Samsung Galaxy S7 und dem Galaxy S7 Edge gleich zwei Smartphones aus der beliebten Galaxy-Reihe. Jetzt stellt sich wieder die Frage: Sollen Handynutzer gleich zugreifen oder sollten sie doch einige Monate abwarten? Immerhin bringen die Geräte deutliche Verbesserungen mit sich und stoßen in Bereiche der Virtual Reality vor, jedoch zeigt zumindest die Erfahrung, dass der Preis in einigen Monaten ein wenig nachlässt. Dieser Artikel stellt die neuen Handys von Samsung eingehender vor.

Samsung ist einer der bekanntesten Hersteller für Smartphones.

Die technischen Daten des Galaxy S7

Bezüglich der technischen Daten geht Samsung mit dem Galaxy S7 geteilte Wege. Zur besseren Übersichtlichkeit verzichtet der Hersteller dieses Mal auf drei einzelne Modelle, sondern teilt die Reihe nur noch in das kleine Galaxy S7 und das große Galaxy S7 Edge auf. Die Daten des kleinen Geräts:

  • Display: 5,1 Zoll
  • Auflösung: 2560x1440
  • Speicherplatz: 32 GB intern
  • Speicherkartenplatz: Ja, um bis zu 200 GB erweiterbar
  • RAM 4 GB
  • Prozessor: Exynos Octa Core 8890
  • Gehäusegröße: 142,4x69,6x7,9 Millimeter
  • Gewicht: 152 Gramm
  • Kamera: 12 Megapixel
  • Kamera Front: 5 MP
  • LED-Blitz
     

Beim Samsung Galaxy S7 Edge ändern sich nur folgende Punkte:
 

  • Display: 5,5 Zoll
  • Gehäusegröße: 150,9x72,6x7,7 Millimeter
  • Gewicht: 157 Gramm
     

Grundsätzlich zeigt sich das Smartphone in einem sehr guten Licht. So bestehen sowohl die Front als auch die Rückseite aus Glas, welches an den Rändern von einem dünnen Metallrahmen gehalten wird. Das kleine S7 liegt angenehm in der Hand, was vor allem daran liegt, dass das gesamte Gerät eher rundliche Kanten hat. Das verwendete Glas ist sehr stabil und zerkratzt nur schwer.

Während das Galaxy S7 Edge durch das Display mit einer Größe von 5,5 Zoll nur schwer einhändig zu bedienen ist, lässt sich das einfache S7 problemlos in einer Hand halten und nutzen. Es ist zwar recht schwer, doch das Gewicht stört kaum. Dennoch bleibt Samsung auch beim neuen S7 auf einem Weg, der Anhänger des Herstellers eher weniger gefällt. Das Gehäuse lässt sich erneut nicht öffnen; ein Akkutausch ist daher nicht einfach möglich. Dafür ist das Gehäuse wasserdicht konstruiert. Das Samsung Galaxy S7 soll in beiden Varianten eine Wassertiefe von einem Meter für eine gute halbe Stunde überstehen. Es gibt keine sichtbaren Dichtungen oder störende Dichtungskappen, all die für die Wasserresistenz wichtigen Abdichtungen wurden direkt in das Gehäuse integriert.

Beim Samsung Galaxy S7 Edge setzt Samsung erneut auf das über die Kante des Bildschirms hinausgehende Display. Von vorne betrachtet wirkt das Handy, als hätte es keinen Rahmen, wodurch die Bedienung durch die entfallenden Störfaktoren angenehmer wird. Selbstverständlich bleibt das Display so ausgezeichnet, wie Fans von Samsung es bereits gewohnt sind. Die Farbtreue ist hervorragend, zudem bieten sowohl das normale S7 als auch das S7 Edge eine Helligkeitsreserve, die es ermöglicht, im starken Gegenlicht auf dem Display lesen zu können. Diese Helligkeitsreserve wird über einen Sensor gesteuert und nur aktiviert, wenn das Umgebungslicht eine bestimmte Stufe überschreitet.  

Problematisch ist die Akkulaufzeit. Zwar haben beide Geräte einen sehr starken Akku, doch reicht die Laufzeit bei anhaltender Nutzung gerade einmal für acht Stunden. Das Laden - auch kabellos möglich - geht zwar dank des Turboladers schnell vonstatten, dennoch hätte Samsung hier deutlich nachbessern können.

Vor- und Nachteile im Überblick:

  • Gerät liegt gut in der Hand (+)
  • Recht kratzfest (+)
  • Wasserfest (+)
  • Nach wie vor gutes Display (+)
  • Etwas geringe Akkulaufzeit (-)

Der Vergleich zum Vorgänger

Zum einen verzichtet Samsung bei der neuen Geräteklasse auf die Verwirrung, die noch die S6-Reihe umgab. Anstelle von drei Geräten gibt es nur noch zwei. Einen großen Unterschied zu den Vorgängermodellen zeigt sich in der Speicherkapazität. Konnten Kunden zuvor noch wählen, ob sie einen internen Speicher von 32, 64 oder 128 GB haben möchten, bietet Samsung die S7-Reihe nur noch mit einem Speicher von 32 GB in Deutschland an. Dafür kommt aber wieder der Steckplatz für eine externe Speicherkarte zum Tragen, sodass sich der Speicher auf bis zu 232 GB vergrößern lässt. In diesem Bereich punktet die neue Generation. Ganz ohne Nachteile kommt diese Neuerung aber nicht. Es ist nicht möglich, Apps auf der Speicherkarte zu platzieren und auch eine nachträgliche Verschiebung ist nicht möglich. Samsung hat sich explizit dagegen entschieden, die Speicherkarte direkt in den internen Speicher zu integrieren.

Im Vergleich zum Vorgängermodell steigert sich Samsung bezüglich der Kamera. Kamen die S6-Geräte in verschiedenen Tests gerade einmal auf die Note befriedigend, macht die Hauptkamera trotz ihrer nur 12 Megapixel im Tageslicht gute Fotos. Einzig die Probleme verpixelter Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen hat Samsung auch dieses Mal nicht beseitigen können. Positiv hingegen ist, dass die Kamera nicht mehr allzu weit aus dem Gehäuse ragt. Sie lässt sich zwar spüren, hängt aber nur noch einen halben Millimeter über dem Gehäuserand.

Der Preis der Geräte

Mit einem Preis von 699,00 Euro für das normale Samsung Galaxy S7 und 799,00 Euro für das Galaxy S7 Edge liegen beide Geräte deutlich am oberen Rand der Preisskala. Kunden haben aber jetzt schon die Möglichkeit, die Smartphones zu einem günstigeren Preis zu einem neuen Handyvertrag dazu zu erhalten. Je nach Mobilfunkanbieter wird nur eine geringe Anzahlung fällig, die restlichen Raten werden über die monatliche Rechnung abgetragen. Zudem werden beide Modelle bereits in anderen Shops gehandelt und mit etwas Glück können Kunden ein günstiges Angebot finden.

Das neue Samsung Galaxy S7 dürfte viele neue Fans finden.

Fazit - ein Umstieg nicht unbedingt notwendig

Wer ohnehin ein neues Handy sucht, sollte direkt zu einem der beiden S7-Geräte greifen. Die Smartphones sind gegenüber den Vorgängern nochmals deutlich verbessert worden. Wer jedoch bereits ein S6-Modell hat und dieses noch reibungslos funktioniert, kann durchaus noch ein wenig abwarten. Zumeist sinken die Preise für die Samsung-Handys nach dem Sommer, sodass Kunden deutlich sparen können. Zwar wird das S7 direkt mit Android 6 ausgeliefert, das Update kommt aber auch den älteren Modellen zugute, wodurch dieser Vorteil entfällt.


Bildquellen: Abbildung 1: pixabay.com © leejeongsoo (CC0-Lizenz); Abbildung 2: pixabay.com © FirmBee (CC0-Lizenz)


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