Was ist los mit den Gemüsepreisen?

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Warum sind die Gemüsepreise momentan so hoch?

Wer gesund kocht, hat es bestimmt schon gemerkt. Gemüse ist zur Zeit extrem hochpreisig. Einen Eisbergsalat für fast drei Euro, Zucchini für mehr als sechs Euro pro Kilo, da überlegt man sich ganz genau, ob das wirklich sein muss. Doch woran liegt es, dass pflanzliche Lebensmittel in Europa seit Anfang des Jahres so teuer sind?  

Schlechte Ernte bei Gemüsebauern

Eigentlich klingt es sehr plausibel: Sogenanntes "Sommergemüse", also Tomaten, Blattsalate, Zucchini, Auberginen und Gurken, werden meist aus den europäischen Nachbarländern Spanien, Italien, Griechenland und Frankreich importiert. Dort herrschen im Winter eher milde Temperaturen und Sommergemüse kann auch unter Plastikzelten wachsen. Doch dieses mal war alles anders. Die Bauern hatten mit starken Wetterumschwüngen zu kämpfen. Laut dem ''MDR'' haben Überflutungen und ungewöhnlich starke Schneefälle Felder verwüstet, Zelte zerstört und mancherorts fast die Hälfte der Ernte vernichtet. Das hat zur Folge, dass bei uns auf dem Markt eine Preissteigerungen von über 100 Prozent die Käufer verzweifeln lässt. 

Was gibt's als Alternative?

Solange sich die Situation für die Bauern nicht verbessert, werden auch die Preise hier nicht sinken. Günstigere Alternativen sind deshalb die regionalen und saisonalen Gemüse, die hier in Deutschland sowieso gerade wachsen oder als Lagerware verfügbar sind. Dazu zählen: Grünkohl, Rotkohl, Weißkohl, Rosenkohl, Wirsingkohl, Champignons, Kürbis, Möhren / Karotten, Lauch / Porree, Pastinaken, Steckrüben, Kartoffeln und Zwiebeln.


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