So sieht der neue 50-Euro-Schein aus

So sieht der neue 50er aus

Am Dienstagmittag stellte die EZB in Frankfurt das neue Design des 50-Euro-Scheines vor, das die alte Variante ablösen soll. Dabei ist nicht das Design der Grund für die Überarbeitung, sondern die Sicherheit. Der 50er ist nämlich die am weitesten verbreitete Banknote in der EU (mehr als 8 Milliarden aller in Umlauf befindlichen Banknoten, oder rund 45 %) und damit auch ein beliebtes Ziel von Geldfälschern. Durch neue Sicherheitsmerkmale sollen die Scheine eine harte Nuss werden. Manche Maßnahmen kann man mit bloßem Auge sehen, wie die Smaragdzahl, Mikroschrift und Wasserzeichen. Andere Geheimnisse enthüllt die Note erst unter (speziellem) UV-Licht oder Infrarotstrahlung.

Wann kann ich damit bezahlen?

Im Umlauf befindet sich der neue 50er noch nicht. Die Erstausgabe erfolgt am 4. April 2017. Dann werden uns hoffentlich viele der schmucken Scheine im Geldbeutel begegnen.

Im Rahmen der „Europa-Serie“ werden dann noch der 100- und der 200-Euro-Schein neu aufgelegt. Daran werde bereits gearbeitet, sagte EZB-Direktoriumsmitglied Yves Mersch. Der 500-Euro-Schein wird in der „Europa-Serie“ nicht mehr neu aufgelegt. Die Ausgabe des bisherigen 500-Euro-Scheins soll bis Ende 2018 eingestellt werden. Die im Umlauf befindlichen Fünfhunderter bleiben aber gesetzliches Zahlungsmittel und sollen unbegrenzt umtauschbar sein. 

So sieht der 50-Euro-Schein von vorne aus:

© Europäische Zentralbank

So sieht der 50-Euro-Schein von hinten aus:

© Europäische Zentralbank