Auto Lifehacks bei Minusgraden

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Gerade jetzt bei eisigen Temperaturen haben viele, die morgens mit dem Auto fahren, das gleiche Problem: Vereiste Autoscheiben oder ein zugefrorenes Türschloss machen es unmöglich pünktlich zur Arbeit zu kommen. Wie ein Strohhalm und ein paar Socken dabei wahre Wunder bewirken können, erfahrt Ihr hier in unseren Auto-Lifehacks.

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Tipp 1: Socken für festgefrorene Scheibenwischer

Um zu verhindern, dass der Scheibenwischer an der Scheibe festfriert einfach ein paar alte Socken über die Bügel stülpen. Kaputte und festgefrorene Scheibenwischer sind so Geschichte!

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Tipp 2: Plastiktüte für den Seitenspiegel

Nicht nur die Windschutzscheibe gefriert bei Minusgraden, sondern leider auch die Seitenspiegel. Damit das nicht passiert, wickelt man Plastiktüten oder auch hier alte Socken darüber.

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Tipp 3: Strohhalm für zugefrorenes Türschloss

Ja richtig gehört! Der Strohhalm wird auf das Schloss gehalten und anschließend wird kräftig gepustet. Die warme Atemluft bringt so das Eis zum Schmelzen.

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Tipp 4: Falls man feststeckt eine Fußmatte für die Reifen

Oftmals gefriert neben dem Auto auch die Straße. Falls man feststeckt kann es helfen, einen Karton oder eine Automatte unter die Reifen zu legen, dann kann das Auto wieder besser greifen und die Fahrt kann weitergehen.

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Tipp 5:  Für von innen beschlagene Scheiben eignet sich Rasierschaum

Sprüht den Schaum von innen auf die Scheiben und wischt ihn anschließend wieder ab. Das Wasser kann nicht mehr am Fenster kondensieren und die Scheibe bleibt frei. Wenn Ihr gerade keinen Rasierschaum zur Hand habt, eignen sich alternativ auch Salz, Zeitung oder Katzenstreu. Alle drei ziehen ebenso, wie der Schaum die Feuchtigkeit aus der Luft.

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Tipp 6: Essig für vereiste Scheiben

Wenn die Scheiben am morgen vereist sind, solltet Ihr auf keinen Fall heißes Wasser oder CD-Hüllen zum freimachen der Scheibe benutzen! Risse und Kratzer können die Folge sein. Seid lieber vorbereitet und befüllt euch eine Sprühflasche mit dreiviertel Essig und einem Viertel Wasser. Am Abend davor die Mischung dann auf die Scheibe sprühen. Die Schicht, die sich bildet, verhindert, dass sich der Frost festigen kann. Letzte Reste können dann am nächsten Morgen mit dem Scheibenwischer abgetragen werden.

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Tipp 7: Wärmeauflagen für Autositze

Ihr steigt ins Auto doch die Heizung braucht mal wieder ewig um warmzuwerden. Für solche Fälle eignet sich eine Wärmeauflage für den Sitz. Ihr werdet bei den meisten Wärmeauflagen schon nach 30 Sekunden eine angenehme Wärme spüren, während eine normale Autoheizung einige Minuten benötigt, um das Auto zu erwärmen. Frierend zur Arbeit fahren muss nun wirklich nicht sein!

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Tipp 8: Autobatterie und Kälte?

Bei extrem niedrigen Temperaturen laufen die elektrochemischen Prozesse in der Batterie langsamer ab. Der Motor ist ebenfalls nicht so drehfreudig, so wird die Batterie mehr gefordert, obwohl sie eigentlich weniger geben kann. Die Folge: Der Motor startet nicht. Um das zu vermeiden, sollte man vor allem bei vermehrter Kurzstreckennutzung auf zusätzliche elektrische Verbrauche wie zum Beispiel Heckenscheiben- und Sitzheizung verzichten. Überprüft einfach den Stand der Batterieflüssigkeit nochmal, dann fährt euer Auto und Ihr spart euch viel Stress am morgen.

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Tipp 9: Die komplette Autotür ist zugefroren

Wenn die Autotür zugefroren ist und es nicht am Türschloss liegt, solltet Ihr auf keinen Fall versuchen, die Tür mit Gewalt aufzureißen, dadurch beschädigt Ihr nur die Gummidichtung der Tür. Versucht zunächst durch gleichmäßiges Drücken gegen den Türrahmen, die Vereisungen zu lösen. Sollte das Drücken nichts nützen und die Autotür zugefroren bleiben, hilft letztendlich nur noch heißes Wasser. Das Wasser muss vorsichtig ringsherum an der Tür entlang gegossen werden. Das Eis löst sich so auf. Das heiße Wasser darf aber nicht an die Scheibe gelangen, da diese im schlimmsten Fall platzen könnte.


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